Freitag, 18. Januar 2019

Schwäche





Wie im Nebel die Gedanken,
die Bewegung wie im Trance.
Kein Echo auf Geräusche,
die Wände vor ihr fangen an zu schwanken.

Der Körper friert im Sonnenschein,
die Seele schreit ohne Tränen laut.
Die Füße wissen nicht wohin
und wo sie auch ist, fühlt sie sich allein.

Das Herz so schwer,
vor den Augen das Ziel so blass.
Suchende Hände finden keinen Halt.
Zum Stark sein hat sie die Energie nicht mehr.

Die Kraft eines Schneeglöckchens wünschte sie zu haben,
so euphorisch aufzubrechen in eine ungewisse kalte Zeit.
Den Mut eines Vogels möcht' sie heut' besitzen,
sich so vogelfrei an den wenigen Sonnenstrahlen zu laben.

Schwäche

Wie im Nebel die Gedanken, die Bewegung wie im Trance. Kein Echo auf Geräusche, die Wände vor ihr fangen an zu schwanken. Der Kör...